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Dr. med. vet. Christoph Peterbauer, Dip. ECVAA

Die sichere Entscheidung für Dein Haustier

Zum Ablauf einer Narkose bei Tieren – das solltest du wissen

Muss ein Tier operiert werden, kommt es an einer Narkose in der Regel nicht vorbei – und das, obwohl die Anästhesie mit verschiedenen Risiken für den Patienten verbunden ist. Damit der gesamte Eingriff dennoch möglichst problemlos für das Tier verläuft, ist bereits vorab einiges zu beachten.

Als erfahrener Tieranästhesist bin ich der richtige Ansprechpartner rund um die Themen Sedierung und Vollnarkose für Haus-, Zoo- und Wildtiere. Zunächst erkläre ich Dir den Ablauf der Narkose und was dabei zu beachten ist. 

Profitiere von meinem zuvorkommenden Rundum-Service in den Bezirken Hollabrunn, Korneuburg und Tulln sowie in Wien. Wenn es um das Wohl Deines Haustieres geht, bist Du bei mir in den besten Händen!

Ablauf einer Narkose

Was bereits vor der Narkose zu beachten ist

Bevor der Eingriff und damit auch die Narkose vorgenommen werden kann, ist es wichtig, dass Du mir neben dem Alter, Geschlecht und Körpergewicht einige weitere Informationen zu Deinem Haustier gibst.

  • Welche Symptome hat Dein tierischer Begleiter?
  • Bestehen irgendwelche Unverträglichkeiten oder Allergien auf Medikamente oder Futter?
  • Muss Dein Haustier Medikamente einnehmen und wann war die letzte Eingabe?
  • Beschreibe kurz die Krankengeschichte Deines Haustieres und zeige mir vorhandene Blutbefunde!
  • Wann hat Dein tierischer Begleiter das letzte Mal gefressen und getrunken?
  • Gibt es bestätigte Risikofaktoren, wie zum Beispiel eine Herz-Kreislauferkrankung?

Informiere mich bitte auch über eventuelle Zwischenfälle bei vorherigen Anästhesien. Auf Basis dieser Informationen kann ich anschließend eine individuell an Dein Tier angepasste Anästhesiemethode auswählen. Es kann auch sein, dass Medikamente vor der OP vollständig abgesetzt werden müssen.

Damit Du auch nichts übersiehst, habe ich Dir im Download Bereich ein Gesundheitsdatenblatt zur Verfügung gestellt. Wenn Du dieses vollständig ausfüllst, sind bereits alle Informationen für mich enthalten. Schicke mir bitte das ausgefüllte Formular per email an info@anaemalis zu. Dann kann ich mich schon im Voraus damit befassen und eventuell notwendige Untersuchungen zeitgerecht einleiten. 

Solltest Du unsicher sein, ob Du ein Medikament vor der OP verabreichen darfst, dann zögere nicht, mich oder deinen behandelnden Tierarzt zu kontaktieren.

Um den korrekten Ablauf einer Narkose zu gewährleisten, solltest du außerdem darauf achten, dass Dein Liebling das letzte Mal 4 bis 6 Stunden vor der Narkose eine halbe Tagesration Feuchtfutter fressen darf. Wasser kannst Du ihm bis kurz vor der Narkose anbieten. Mein Tipp: Häufig fühlen sich die Tiere wesentlich wohler, wenn sie sich noch kurz vor dem Eintreffen beim Tierarzt entleeren können.

Das ist der Ablauf einer fachgerecht durchgeführten Narkose bei Tieren

Eine Vollnarkose beginnt mit einer klinischen Untersuchung und der Beurteilung des Gesundheitszustandes des Patienten. Hierbei sind unbedingt aktuelle Untersuchungsbefunde von externen Tierärzten oder Laboren mitzubringen. Müssen weitere Parameter überprüft werden, werde ich dies vor Ort und mit Deinem Einverständnis durchführen. Sollten dabei Abweichungen auffallen, die das Risiko der Narkose erhöhen, halte ich sofort mit Dir Rücksprache.

Narkose bei Tieren

Zur Beruhigung und Vorbereitung auf die Operation werden intramuskulär oder intravenös Medikamente verabreicht, die entspannend, angstlösend und schmerzstillend auf das Tier wirken. Für die Vollnarkose selbst wird in jedem Fall ein venöser Zugang mittels Verweilkatheter gelegt und die Medikamente zur Anästhesieeinleitung darüber verabreicht. Dabei kommen ausschließlich moderne und zugelassene Anästhetika zum Einsatz, von denen viele auch in der Humanmedizin gebräuchlich sind. Um die Narkose aufrechterhalten zu können, wird ein steriler Tubus in die Luftröhre gelegt, über welchen exzellent steuerbare gasförmige Anästhetika und Sauerstoff über eine Anästhesiemaschine zugeführt werden. Zusätzlich nutze ich Spritzenpumpen, um Schmerzmittel oder andere Medikamente intravenös zu verabreichen. Dieses Verfahren nennt man „balancierte Anästhesie“. Natürlich habe ich auch die Möglichkeit eine total intravenöse Anästhesie (TIVA) mit präzisen Spritzenpumpen zu verabreichen. Diese Methode wähle ich bei speziellen Indikationen und für manche Risikopatienten. Dadurch kann eine sehr stabile Narkose erreicht werden.

Während der Anästhesie wird das Tier gewärmt und mit intravenösen Lösungen zur Kreislaufunterstützung versorgt. Zur Unterstützung der Atmung kommt bei Bedarf ein hochmodernes Beatmungsgerät von Dräger oder Breas zum Einsatz. Der gesamte Narkoseverlauf wird selbstverständlich protokolliert und archiviert.

Um die Sicherheit des tierischen Patienten zu erhöhen, verwende ich Sicherheitschecklisten. Die Punkte darauf werden vor dem Einleiten der Anästhesie, vor dem Hautschnitt und vor dem Aufwachen des Patienten an das gesamte Operationsteam kommuniziert. Damit wird erstens gewährleistet, dass der richtige Patient mit der korrekt geplanten Operation bereit für den Eingriff und die Narkosetiefe adäquat für den Hautschnitt ist. Eventuelle Risiken der Operation werden angesprochen. Zweitens sind alle Teammitglieder auf dem selben Informationsstand und können bei eventuell auftretenden Komplikationen wesentlich schneller reagieren.

Auch in der Aufwachphase ist eine Rundum-Behandlung notwendig

Nach dem Eingriff kommt das Tier in einen Aufwachbereich, wird gewärmt und bis zum vollständigen Erwachen engmaschig überwacht. Auch die Schmerzbehandlung wird nach der Oeration weitergeführt.

Solltest Du Deinen tierischen Freund noch am gleichen Tag mit nach Hause nehmen dürfen, ist es ratsam, nur zum Entleeren der Blase nach draußen zu gehen. Auch Hitze, Kälte und Anstrengung für das Tier sind zu vermeiden. Futter darf am Abend wieder mit einer halben Tagesration angeboten werden, während Wasser jederzeit zur Verfügung stehen sollte.

Es liegt mir am Herzen, Dir Dein geliebtes Tier komplett wach und mobil zu übergeben. Dennoch können seltene Nebenwirkungen in Form von Lautäußerungen, Mattigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Zittern oder Schwanken auftreten. Sollten Dir Reaktionen wie diese Sorgen bereiten , dann nimm Kontakt zu mir auf – ich helfe gerne weiter.

Übrigens: Wenn vorhanden, werden meine Dienstleistungen, je nach vereinbartem Paket, von Deiner privaten Versicherung für Haustiere vollständig übernommen.

Anaesthesia Animalis | Dr. Christoph Peterbauer
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